Neueste Auswanderungen Amerikanischer Pokerspieler

Jens | Deutschland | Montag 8. August 2011, 14:35 | 0 Kommentar

Cates und Qureshi richten ihr Augenmerk auf Portugal

Daniel Cates
Daniel Cates

Wenn dich Kanada nicht haben will, wähle ein anderes Land. Dass ist das, was wir von Daniel „jungleman12“ Cates und seinem Trupp lernen, wenn sie von Plan sind, den Standort zu wechseln. Diesmal wollen sie nach Portugal, nachdem Cates auf die harte Tour erfahren musste, dass er ein Arbeitsvisum beantragen muss, wenn er in ein fremdes Land einreisen will, um dort zu arbeiten und durch Poker spielen (d.h. arbeiten) Geld zu verdienen. Hat Cates im portugiesischen Recht ein Schlupfloch gefunden, welches ihm erlaubt in der EU ohne ein Arbeitsvisum einzureisen, oder plant er seine weitestgehend bekannte Auswanderung außerhalb des Radars durchzuführen?

Seit dem Schwarzen Freitag schauen sich immer mehr Amerikaner nach neuen Wegen um, das Spiel, welches sie lieben, spielen zu können. Nach dem Ausschluss von Full Tilt Poker, PokerStars und Absolute Poker bleiben für die amerikanischen Spieler nicht mehr viele Möglichkeiten übrig. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich andere große Online Poker Anbieter (wie Bodog Poker) freiwillig vom US Markt zurückziehen. Es ist also kein Wunder, dass einige US Bürger keine Lust mehr haben darauf zu warten, dass sich im Glücksspielrecht etwas verändert (um ehrlich zu sein hat die US Regierung momentan eine riesige Aufgabe vor sich, da es momentan noch kein richtiges Glücksspielgesetz gibt). Sie nehmen die Sache lieber selbst in die Hand.

Cates sagte in einem Interview mit PokerStrategy.com, dass er plant, „ein paar Monate“ in Portugal zu bleiben und dann entweder woanders hingeht oder, wenn es ihm gefällt, dort bleibt. Da Cates in der kurzen Zeit keine Möglichkeit hatte, ein EU Visum zu beantragen, hat er in den Schengener Staaten (wozu auch Portugal gehört) eine Aufenthaltsfrist von 90 Tagen. Insgesamt darf er sich bis zu 6 Monate in der EU (in einem Nicht-Schengen-Land, wie Großbritannien oder Irland) aufhalten, bevor er die EU, wenn nicht nach Hause, dann irgendwoanders hin, verlassen muss. Leider ist Cates nicht wirklich für sein Wissen über andere Kulturen, ihre Regeln und Vorschriften (daher auch das Kanada Debakel) bekannt. Er veröffentlichte auf Twitter: „Ich nehme von Los Angeles eine Flug nach Madrid, Spanien… ich wusste nicht, dass es solche Flüge gibt.“ Jungleman hat bereits verkündet, dass er an den World Series of Poker Europe und der European Poker Tour Barcelona teilnehmen möchte. Er erklärt allerdings, dass sein langfristiger Plan in Arbeit sei und davon abhängen wird, wie die nächsten Monate ablaufen werden.

Haseeb Qureshi
Haseeb Qureshi

Cates wird in Lissabon mit Jose „Girah“ Macedo (Cates war sich im gleichen Interview nicht sicher, wie er den Namen betonen sollte) und Haseeb Qureshi, der Cates und seinen Auswanderplänen folgt, zusammenwohnen. Macedo befindet sich bereits in Portugal. Qureshi verkündet in seinem Blog auf Cardrunners: „Unsere Pläne haben sich nun geändert und wir gehen nach Portugal, wahrscheinlich nach Lissabon. Jungle und ich werden mit Jose „Girah“ Macedo zusammenleben und wir werden irgendwann in der kommenden Woche dorthin fliegen. Ich habe keinen Zweifel daran, dass es sich um ein interessantes Ausflugsziel handelt.“

Interessante Ausflugsziele und eine Amerikanische Gesetzgebung, die immer mehr Spieler aus ihren Komfortzonen, in die offenen Arme von Live-Pokerturnieren auf der ganzen Welt, verjagt. Wie zu einem früheren Zeitpunkt dieses Jahres vorhergesagt, scheint der Mangel an Online Poker Angeboten in den USA dazu zu führen, dass Live-Turniere auf der ganzen Welt gefördert werden.

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