Full Tilt Poker macht weitere vage Aussagen

Jens | Deutschland | Mittwoch 24. August 2011, 16:28 | 0 Kommentar

Vage Aussagen Full Tilt Poker

Spieler, die bei Full Tilt Poker Geld angelegt haben, werden daran interessiert sein zu wissen, dass die Webseite „exclusive News“ auf pokernews.com veröffentlich hat, bezüglich des Zustands mit dem unbekannten Investor. Full Tilt war in der Vergangenheit nicht gerade entgegenkommend mit Informationen darüber was nun genau mit der Seite los ist, die zuvor eine der größten Online-Poker-Seiten der Welt war, und nun veröffentlichten sie eine kurze private Stellungnahme, welche entschlüsselt wohl soviel heißt wie: „Wir haben keinerlei guten Nachrichten bekannt zu geben, ansonsten würden wir das jeglichen Nachrichtenquellen, Social Network Media und ehemaligen Kunden zukommen lassen.“

Die Quintessenz dieser Pressemitteilung ist die folgende: Full Tilt hat „die exklusiven, zeitlichen Verhandlungen mit ihrem aktuellen potenziellen Investor beendet“, und nun ist die Seite auf der Suche nach einem „zusätzlichen potenziellen Investor um den Verkauf/die Partnerschaft der Full Tilt Poker Marke und deren Vermögen zu Ende zu führen. Zu Deutsch? Sie haben nichts. Keinen Investor, von dem wir nun schon seit Monaten hören – so viel Hoffnung der ehemaligen FTP Kunden ihr Geld zeitnah wieder zurück zu bekommen, hing an diesem angeblichen Investor (man hat Full Tult nicht zugetraut, dass sie einen Investor erfinden um die Wölfe fernzuhalten, wenn das nötig ist um Zeit zu gewinnen). Frühere Nachrichten gaben bekannt, dass dieser Investor mit dem US Justizministerium zusammen arbeitete, um das Verfahren der Sammelklage zu behandeln und den amerikanischen Spielern ihr Geld zurückzugeben, aber ohne diesen Investor sollten die Spieler keine baldige Rückzahlung erwarten.

Wenn das Verfahren der Sammelklage der Staten nicht genug sein sollte, ist Full Tilt Poker gerade von jemand anderem geschlagen worden – dieses Mal aus Kanada. Das Verfahren läuft gegen Pocket Kings Itd (die Besitzer von Full Tilt) und einige derer Tochtergesellschaften, obwohl viele Namen großer Spieler auf der Seite des Angeklagten zu nennen sind, einschließlich Ray Bitar, Howard Lederer und Nelson Burtnick. Offenbar sind amerikanische Spieler nicht die einzigen, die sich darüber ärgern, dass Full Tilt nicht einmal einen Cent des Geldes zurückbezahlt hat, das den Spielern gehört (natürlich außer angeblichen Zahlungen an bestimmte FTP Profis).

Full Tilt hat zudem diese Woche ihren obersten Marketingchef, Lothar Rentschler, verloren. Seine Abschiedsmail, die er an mehrere Medien sendete, war im Wesentlichen eine Entschuldigung und ein Ausdruck der Enttäuschung über die Arbeitsweise von Full Tilt. Wenn man nichts mehr auf dem Markt zu haben scheint, weil man dicht gemacht wurde, braucht man offenbar keinen obersten Marketingchef mehr.

Die Anhörung von Full Tilt Poker mit der Alderney Gambling Control Commission ist für den 15. September geplant. Jeff Ifrah, einer der Anwälte von FTP, erklärt, dass „niemand bis zum 15. September erscheinen möchte, der eine Abmachung hat, die entweder abgeschlossen ist oder gerade abgeschlossen wird, da es von Alderney genutzt werden kann und das wiederum zu einer Ausstellung des Datums führen kann.“ Es scheint, dass FTP eine weitere Ausstellung abheften darf, was wahrscheinlich zu noch mehr Ärger bei den bereits empörten Spielern führt.

Die Seite hat ihre Worte für ihre Pressemitteilung sorgfältig gewählt um anzudeuten, dass das Herausgeben von zu vielen Details über ihre Situation gefährlich sein könnte in Bezug auf das Finden neuer Investoren (das verheißt nichts Gutes), und, wie sie weiter erklären, ihre oberste Priorität sei es einen Käufer zu finden, so dass sie das Kapital nutzen könnten um den Spielern das Geld zurück zu zahlen. Aber… wenn niemand Full Tilt kauft, was passiert dann mit dem ganzen Geld der Spieler?

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