US Justizministerium gibt erstes PokerStars-Konto frei

Jens | Deutschland | Montag 12. September 2011, 09:26 | 0 Kommentar

Amerikanischer Justizministerium über PokerStars

Endlich gibt es wieder ein paar gute Nachrichten für PokerStars, die seit dem Schwarzen Freitag den größten Teil ihres Vermögens eingefroren sahen. Das Justizministerium der Vereinigten Staaten, das zuständig war für das Einfrieren des Vermögens von sowohl PokerStars, aber auch Full Tilt Poker und Absolute Poker, hat ein Konto freigegeben, das zu Sphene International gehört, einer der Zuständigen der Zahlungsvorgänge von PokerStats.

PokerStars hat sich vollkomen dem US Justizministerium gefügt, da die Seite von der amerikanischen Geschäftwelt ausgeschlossen wurde, im Gegensatz zu Full Tilt Poker, die immer wieder Schlagzeilen machten durch Verzögerungen des Gerichtsverfahrens und durch das Wegsperren von Geld auf den Konten der Kunden seit nun mehr sechs Monaten. PokerStars hat das Geld schnellstmöglich freigegeben, das ihren amerikanischen Spieler auf ihren Konten hatten und äußerten sich offen über die Umstände, mit denen die Firma zu kämpfen hat und welche Auswirkungen diese auf die aktuellen und ehemaligen Kunden haben.

Die Freigabe eines der Konten von PokerStars, welches in Bank Hapolim (Suisse) AG in Luxemburg angelegt ist, durch das Justizministerium, ist gepaart mit einer Bedingung: die Firma muss immer einen Kontostand von mindestens 5.5 Millionen Dollar auf diesem Konto haben. Der genaue Wortlaut, der von der US-Regierung benutzt wurde, lautet: „Die Regierung und PokerStars eine Vereinbarung getroffen haben wonach PokerStars zu der Auflage von 5.5 Millionen Dollar auf dem Konto des oben genannten Falls einwilligen, und die Regierung einwilligt, das sie keine Beschwerde gegen den Gebrauch der verbleibenden Mittel auf dem Konto von PokerStars, einlegt“ Kurz gesagt muss PokerStars das Geld bei Seite legen, das dem Betrag gleicht, den sie angeblich durch ihre US Kunden machten.

Da diese 5.5 Millionen illegal erworben wurden, da Onlinespielen beträchtliche Einschränkungen in den USA hat (bis zu dem Punkt, an dem Annie Duke vor kurzem einen öffentlichen Kommentar über die Legalität von Poker, aber über die Illegalität von Online-Poker in den USA machte), kann die US-Regierung planen diese Vermögenswerte zu beschlagnahmen, sobald der Rest der legalen Handlungen der Seite aufgelöst wurde. Jedenfalls bleibt das Geld dort bis die Bundesregierung sich darüber klar wird, was sie machen will.

Obwohl viele Spieler dachten, dass der Schwarzen Freitag PokerStars als Unternehmen negativ beeeinträchtigen könnte, bleibt es der führende Anbieter von Online-Poker. Bei so vielen anderen Online Pokerraüme, die sich aus dem US-Markt zurückziehen (entweder gezwungenermaßen oder als vorbeugende Maßnahme um de mögliche, zukünftige Probleme zu vermeiden), scheint der Verlust der Amerikaner aus dem Spieler-Pool alle zu treffen. Da jedoch Full Tilt in die Krise geraten ist, hat PokerStars immer noch ein stetiges Wachstum seit dem Schwarzen Freitag, obwohl sie auf die US-Regierung gerichtet sind.

Während PokerStart immer noch viele andere Konten hat, die noch nicht wieder freigegeben sind, hat diese neue Entwicklung viele Leute sich fragen lassen ob das nun ein Zeichen ist, dass der Schaden, der vom Schwarzen Freitag verursacht wurde, beginnt beseitigt zu werden. Es ist zu früh um festzustellen ob andere Konten von PokerStars oder anderen Seiten wieder freigegeben werden, aber die ständige Zusammenarbeit von PokerStars mit der US-Regierung und ihre Haltung des Schuldeingeständnisses kann ihnen zu diesem Zeitpunkt nur nützlich sein.

Noch kein Kommentar vorhanden.

Eigenen Kommentar abgeben

(Wird nicht angezeigt)
Kontrollfeld
Titan Poker

Bwin Poker, einer der besten Pokerräume

Bwin Poker bietet viele spezielle Promotions, die häufig erneuert werden. Ein besonders interessanter Punkt ist auch die Möglichkeit, direkt im Browser zu spielen. Bwin Poker bietet nicht nur downloadbare Clients für Mac und Windows sondern einen Java Client, der das Pokern auch den so oft vernachlässigten Linux Usern ermöglicht.