Max Waxman gewinnt als erster Amerikaner WPT Paris

Jens | Deutschland | Dienstag 13. September 2011, 20:10 | 0 Kommentar

Matt Waxman
Matt Waxman

Seit die World Poker Tour während dem Eröffnungsjahr zum ersten Mal nach Paris kam, hat noch nie ein Amerikaner den Titel gewonnen – bis zu diesem Jahr, als der gebürtige Amerikaner Matt Waxman WTP-Geschichte schrieb, da er sich den Titel schnappte und das Preisgeld von 518.750 Euro. Waxman ist es gelungen deutlich Chipleader zu sein und seine Konkurrenz auszuschalten, einschließlich Martin Jacobson, der der erfahrenste Pokerspieler am Finaltisch war, der aber scheiterte kurz nachdem er mit nur wenigen Chips ins Spiel kam.

Jacobson war der erste Spieler, der vom Sechser-Finaltisch ausschied als er unter Druck gegen Mikko Sundell der zwei Buben auf der Hand hielt, mit AJ All-in ging, da seine wenigen Chips weg gingen wie nix. Die Karten hilfen Jacobsen nicht und er ging mit 88.900 Euro nach Hause. Trotz des Gewinns an Chips, verlor Sundell das Meiste kurz darauf an Waxman, sodass Kaverman übrig blieb um die Arbeit zu Ende zu bringen. Sundell ging mit K6 gegen Kavermans AJ All-In, während auf dem Board mit 5d5c8h stand. Mit dem Turn kam ein Bube und mit dem River eine 2, was bedeutete das Sundell mit 133.330 Euro auf dem fünften Platz landete. Kaverman war als nächstes dran, dieses Mal durch das Blatt von Fred Magen, der Kavermans All-In callede und ihm gelang es einen Straight aus dem Hut zu zaubern. Kaverman ging mit 155.550 Euro nach Hause.

Zuschauer und Spieler fingen an einen Trend zu entdecken. Sundell hat Jacobsen eliminiert. Kaverman hat daraufhin Sundell eliminiert. Als nächstes hat Magen Kaverman eliminiert. Man muss sich vorstellen, dass Magen, auch wenn er kein abergläubischer Mensch ist, sich ein wenig nervös fühlte als das Spiel weiterging bis zu dem Punkt als nur noch drei Spieler übrig waren – wenn der Trend weiter gegangen würde, wäre er sicher der nächste der ausscheidet. Magan, Lemaire und Waxman spielten einige Zeit bis Magen versuchten den Pott zu stehlen, indem er zu viel bot und Waxman All-In ging. Er gewan den Pott mit Ace high und Magan belegte mit 211.100 Euro den dritten Platz.

Hugo Lemaire
Hugo Lemaire

Schließlich endete das Spiel im Heads Up. Weder Matt Waxman, noch Hugo Lemaire hatte vorher eine Zahl wesentlichen Gewinnen, und es hätte wohl das Spiel von jedem sein können, wenn Waxman nicht die umfangreichere Chipführung gehabt hätte. Der Amerikaner hatte 7.863.000 Chips, wohingegen der Franzose nur 1.550.000 Chips hatte, und Waxman würde diesen Vorteil nutzen um Lemaire zu besiegen und seine Hand zu schlagen. Als Lemaire gezwungen war bei der dritten Hand des Heads Up-Spiels zu callen, hatte Waxman den Flush auf der Hand, den er brauchte und schickte Lemaire mit 311.100 Euro und einem Eintritt zum WPT Amneville (Wert: 3.500 Euro) nach Hause. Währenddessen sammelte Waxman einen neuen Titel, ein wichter Moment der Poker Geschichte, 518.750 Euro und einen Platz im WPT World Championship Event 2012.

Bisherige Gewinner der World Poker Tour Paris waren Christer Johansson aus Schweden (Saison 1), Franzose David Benyamine (Saison 2), die Briten Surinder Sunar und Roland de Wolfe (Saison 3 bzw. 4), Christian Grundtvig aus Dänemark (Saison 5) und Theo Jorgensen aus Norwegen (Saison 9 – die WPT zog sich aus Paris zurück während Staffel 6-8). Es ist nicht nur, dass noch nie ein Amerikaner gewonnen hat vor Wayman, sondern auch, dass der Finaltisch in diesem Fall noch nie von Amerikanern dominiert wurde, so wie es häufiger passiert in so vielen anderen Lokalen in dieser und anderen Pokertouren. Seit dem Beginn der Tour ging die überwiedende Mehrheit der Sitze am Finaltisch an Franzosen, Briten und Skandinavier, mit nur wenigen Ausnahmen (nennenswerte Amerikaner die es jemals an den Finaltisch des WTP Paris schafften sind: Allen Cunningham, Erick Lindgren und Alan Goehring). Im vergangenen Jahr der WPT Paris waren am Finaltisch nur 3 Länder vertreten – Dänemark (1 Spieler), Schweden (2 Spieler) und Frankreich (5 Spieler). Das macht Waxmans Sieg dieses Jahr noch bemerkenswerter.

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