Neue Vorwürfe des Justizministeriums gegenüber Diebstahl von Full Tilt Poker

Elisa | Deutschland | Donnerstag 22. September 2011, 11:16 | 0 Kommentar

Full Tilt Poker Nachrichten

Die US-Staatsanwaltschaft, die für die Verfolgung Full Tilt Pokers in dem Gerichtsverfahren, das dem Schwarzen Freitag folgte, verantwortlich ist, hat heute die Beschwerde gegen das Unternehmen berichtigt, wobei Howard Lederer, Chris Ferguson, Ray Bitar und Rafe Furst beschuldigt wurden das Geld von Spielern missbrauchend auf die Konten von Full Tilt Poker gebucht zu haben.

Die Staatsanwaltschaft der südlichen Bezirke New Yorks – Preet Bharara – behauptet in seiner Berichtigung, dass der Vorstand von Full Tilt Poker ab April 2007 sich selbst 442 Millionen Dollar in Dividenden ausgezahlt hat und es nicht geschafft hat Geld auf dem Konto des Unternehmens zu lassen um die Spieler bei Bedarf auszuzahlen.

Ein gewaltiges Schneeballsystem

Bharara gab nach Bekanntgabe der Änderung eine Erklärung ab: „Die Insider von Full Tilt Poker haben sich ihre eigenen Taschen mit Geld gefüllt, das aus den Taschen ihrer treusten Kunden genommen wurde, während ungeniert sowohl Spieler als auch die Öffentlichkeit belogen wurde und auch über die Sicherheit der Geldanlagen nicht die Wahrheit erzählt wurde. Full Tilt war nie ein legitimes Pokerunternehmen, sondern ein Schneeballsystem“. In E-Mails, die im Jahr 2008 und 2009 an die Spieler des Unternehmens geschickt wurden, wurde folgendes behauptet: „Anders als einige Unternehmen in unserer Branche, verstehen und akzeptieren wir völlig, dass ihr Konto ihnen gehört und nicht Full Tilt Poker“. Doch im März 2011 (zwei Wochen vor der Anklage des Justizministeriums) hat Full Tilt Poker nur noch etwa 60 Millionen Dollar auf seinen Konten obwohl 390 Millionen Dollar Spielern weltweit gehören.

Beweise in E-Mails von Ray Bitar

Beweise über die finanzielle Not von Full Tilt Poker sind in der geänderten Anklage eingeschlossen, mit Einzelheiten von internen E-Mail-Konversationen in denen Ray Bitar die Sorge äußert, dass das Unternehmen einen „5 Millionen Run“ nicht handhaben könne. Im Juni 2011 wollt Ray Bitar alle News über Entlassungen im Unternehmen blockieren, aus Angst, dass die wahre Finanzlage des Unternehmens herauskam und neue Einzahlung verhindert wurden; Einzahlungen die das Unternehmen dringend brauchte um weiterhin betriebtsfähig zu bleiben.

Neue Strafen gefordert

Howard Lederer

Die US-Staatsanwaltschaft beantragt zudem, dass neue Mindeststrafen gegen die vier Personen, die in der Änderung genannt sind, gemacht werden. Diese Strafen stehen in unmittelbaren Zusammenhang mit Anklagen der Geldwäscherei und stehen unabhängig von allen anderen Anklagen und Strafen, mit denen der Vorstand von Full Tilt Poker konfrontiert wird. Die Strafen betragen einzeln:

  • Howard Lederer: 41.856.010 Dollar
  • Ray Bitar: 40.954.781 Dollar
  • Chris Ferguson: 25.000.000 Dollar
  • Rafe Furst: 11.706.323 Dollar

Hoffnung für die Zukunft?

Obwohl die Nachricht für viele der Online-Poker-Spieler, deren Geld bei der Schließung der Poker-Seite eingefroren wurde, nicht sehr überraschend kommt, gibt dies ein bisschen Hoffnung auf zukünftige Rückzahlungen. Mit der Erkenntnis, dass der Vorstand von Full Tilt Poker sich selbst erhebliche Dividenden gezahlt hat, zu einer Zeit zu der es offene Forderungen an die Gläubiger (die Spieler) des Unternehmens gab, ermöglicht es nun Zivilprozess gegen die Firma um das persönliche Vermögen des Vorstands zu verfolgen und so Geld zurück zu gewinnen, das den Klägern gehört.

Es werden noch mehr Poker-News über diesen Fall folgen, da es offensichtlich Auswirkungen auf die Verhandlungen in den Anhörungen der Alderney Gaming Control Commission, die momentan in London stattfinden, hat.

Wir möchten uns bei unseren Partner PokerNewsReport.com bedanken, dass eruns diesen Artikel ermöglicht hat.

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