DoJ könnte die Full Tilt Poker Schulden zurückzahlen

Jens | Deutschland | Sonntag 2. Oktober 2011, 09:40 | 0 Kommentar

Full Tilt Poker Nachrichten

In einer unerwarteten Erklärung, ausgegeben von der US Staatsanwaltschaft des südlichen Bezirkes von New York, scheint es so, als könnte das US Department of Justice (DoJ) die Spieler direkt entschädigen, die von Full Tilt Poker (angeblich) beraubt wurden.

Die Nachricht hatte nichts mit der Entscheidung der AGCC zu tun, welche die Betriebsgenehmigung von Full Tilt Poker widerrufen hatte. Es gibt also neue Hoffnung für die Spieler, die (angeblich) um mehr als 300.000.000 Dollar betrogen wurden.

Full Tilt Poker Spieler sind die Opfer eines Verbrechens

Aufgrund der Vorwürfe des Department of Justice gegen Full Tilt Poker, können Spieler, die ihr Geld auf der Online Poker Webseite verloren haben, als Opfer eines Verbrechens angesehen werden und somit, nach dem erfolgreichen Abschluss der zivil- und strafrechtlichen Klagen, die das DoJ gegen das Unternehmen und seine Direktoren eingereicht hat, entschädigt werden. Zusätzlich zu den 331.000.000 Dollar, die das Justizministerium aus dem Unternehmen bereits beschlagnahmen konnte, könnte auch das persönliche Vermögen von vier Full Tilt Poker Direktoren beschlagnahmt werden.

Spieler von außerhalb der USA profitieren ebenso

Der „Opfer- und Zeugenschutz Service“, den das Department of Justice 2004 mit dem „Justice for All Act“ eingeführt hat, ist nicht nur zum Wohle der amerikanischen Bürger. Jeder Spieler, der nicht in der Lage war, sein Geld von der Full Tilt Poker Webseite auszahlen zu lassen, kann sich an den Opfer/ Zeugen Koordinator der US Staatsanwaltschaft wenden und ihm mitteilen, dass man Opfer eines Verbrechens wurde. Sobald die Spieler dem DoJ Koordinator erzählen, dass sie auf der Suche nach der „Rückerstattung ihrer verlorenen Gelder“, in den Fällen United States gegen Full Tilt, et al., 11 C 2564 und United States gegen Scheinberg, et al., 10 CR 336, sind, werden sie auf dem neusten Stand gehalten und über den Fortschritt ihres Falls – und ihren Anspruch gegenüber Full Tilt – sowie über den Fortschritt der Verhandlungen informiert.

Es könnte ein paar Jahre dauern, bis die Spieler ihren Bankroll vollständig zurückerstattet bekommen, aber es ist sicherlich besser als die Versprechen von Full Tilt Poker, die sie im Juni äußerten.

Die ganze Erklärung des DoJ

US Department of Justice

Nach der geänderten Klage der Vereinigten Staaten gegen PokerStars et al.. 11 Civ. 2564 (LBS), welche am 22 September 2011 eingereicht wurde, erhielt das United States Anwaltsbüro des südlichen Bezirkes von New York, bezüglich der Rückerstattung ihrer Gelder von Full Tilt Poker, eine Reihe von neuen Anfragen von Einzelpersonen.

Zur Information: Im April 2011 traf dieses Büro mit Full Tilt Poker eine Vereinbarung über die Benutzung einer Domainadresse. Diese Vereinbarung erlaubte Full Tilt Poker unter anderem das Geld der Spieler wieder an die Spieler zurückzuzahlen. Als die Klage am 22. September geändert wurde, hatte Full Tilt Poker allerdings kein Geld, um den Spielern ihr Geld auszubezahlen. Stattdessen geht aus der geänderten Klage hervor, dass Full Tilt Poker unter anderem (a) erhebliche Mengen an Echtgeldeinzahlungen ihrer Spieler zu den Hauptverantwortlichen des Unternehmens übertragen hat, während (b) viele Spieler weiter spielten und mit Phantomgeld auf ihren Konten „Gewannen“ und „Verloren“.

Zu diesem Zeitpunkt versucht dieses Büro, zusammen mit dem FBI und anderen Behörden, so viel wie möglich der Gelder, die durch den Betrug von Full Tilt Poker und derer Vorstandsmitglieder abgezweigt wurden und in der geänderten Klage geltend gemacht wurden, aufzuspüren und zu sichern. Viele ihrer Bücher und Aufzeichnungen befinden sich im Ausland. Die Erstattung von Geldern der Opfer des mutmaßlichen Betruges ist möglich, hängt aber von mehreren Faktoren ab. Einige der Faktoren sind, der erfolgreiche Abschluss des Rechtstreits, die Höhe der Gelder, die durch das Gericht beschlagnahmt werden und die Vereinbarkeit mit anderen Verfahren des Justizministeriums. Dies alles kann schließlich dazu führen, dass die beschlagnahmten Gelder der Opfer, die ihr Geld auf Grund von angeblichem betrügerischem Verhalten verloren haben, zurückerstattet werden.

Wir können die Dauer dieses Verfahrens nicht vorhersagen und somit bleibt uns nur zu sagen, dass es viele Monate dauern kann. Wir werden die Opfer des mutmaßlichen Betruges über die zukünftigen Entwicklungen entsprechend auf dem Laufenden halten. Allgemeine Informationen über das was den „Nachlass“ (d.h. Rückerstattung zu den Opfern) der Gelder, die beschlagnahmt wurden, betrifft, findet man in den Vorschriften des Department of Justice unter 28 C.F.R. Part 9.

Wir möchten uns bei unseren Partner PokerNewsReport.com bedanken, dass eruns diesen Artikel ermöglicht hat.

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