GBT treibt Prozess voran um das Verschwinden des Full Tilt Poker Kapital zu stoppen

Jens | Deutschland | Montag 10. Oktober 2011, 09:34 | 0 Kommentar

Groupe Bernard Tapie

Obwohl die liquiden Mittel von Full Tilt Poker momentan nicht gerade ein großer Haufen sind, hat der potentielle Käufer - Groupe Bernard Tapie - eine Klausel zum Kaufvertrag hinzugefügt, um zu verhindern, dass der Rest des Wertes des Unternehmens mit den gehenden Aktionären die Tür hinaus fliegt.

Die Klausel in dem Vertrag schreibt vor, dass unabhängige Aufseher bei jeglichen Arten von finanziellen Transaktionen (abgesehen von den täglichen Betriebskosten), die von dem bestehenden Vorstand in Auftrag gegeben werden, erst "grünes Licht" geben müssen.

Gesucht: Krisenmanager

Groupe Bernard Tapie ist offenbar auf der Suche nach Kandidaten für die Position des Krisenmanagers - seine erste Verantwortung wird es sein, das zu schützen, was von Full Tilt Poker (und den verbundenen Unternehmen) übrig ist, während die Verhandlungen bezüglich des Erwerbes des Unternehmens fortgesetzt werden. Der erfolgreiche Anwärter wird effektiv die Rolle des Vorstandsvorsitzenden übernehmen - er hat in allen Management und Finanz Fragen das letzte Wort.

Aber will der Vorstand von Full Tilt Poker immer noch verkaufen?

Obwohl die Ankündigung des "Kaufvertrages" schon 10 Tage her ist, müssen die Bedingungen der Vereinbarung noch vom Vorstand von Full Tilt Poker akzeptiert werden. Wegen der Unternehmensstruktur, die Besitzer von Tiltware haben zwei Drittel der Anteile, müssen diese erstmal zustimmen, aber bisher hat noch keine Abstimmung stattgefunden. In der Tat war Full Tilt Pokers Chef, Ray Bitar, damit beschäftigt, sein eigenes Kapital aufzutauen, anstatt seinen Fokus auf sein zerstörtes Unternehmen zu richten und es wissen auch nur wenige Menschen über den Aufenthaltsort von Chris Ferguson, Howard Lederer und den der anderen Mitglieder des Vorstandes bescheid.

Die AGCC "ruft die Polizei"

Still und heimlich wurde eine geringfügige Änderung der Erklärung von letzter Woche von der Alderney Gambling Control Commission (AGCC) eingeführt. Eine Änderung, die signifikanten Einfluss auf eine Reihe von Ex Full Tilt Poker Spielern haben kann, die die Regulierungsbehörde kontaktiert haben. Trotz der Ankündigung, dass sie ihre Hände aus der Full Tilt Poker Angelegenheit heraus lassen würden, scheint es so zu sein, dass die AGCC immer noch von einer Menge von Leuten kontaktiert wird, denen das gefallene Online Poker Unternehmen noch Geld schuldet. Folglich beginnt die Erklärung der AGCC nun mit der Zeile: "Auf Antrag der Polizei wird die AGCC weiterhin die eingehenden Beschwerden der Spieler aufnehmen: Diese Datensätze werden danach der Polizei zur Verfügung gestellt."

Das sollte das Klingeln der Telefone stoppen und den Aufsichtsbehörden von Online Poker wieder ermöglichen zu schlafen!

Wir möchten uns bei unseren Partner PokerNewsReport.com bedanken, dass eruns diesen Artikel ermöglicht hat.

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