ARJEL schlimmer als AGCC bei der Full Tilt Lizensierung

Jens | Deutschland | Donnerstag 20. Oktober 2011, 10:22 | 0 Kommentar

Die Autorité de Régulation Des Jeux en Ligne (ARJEL), Frankreichs Regulierungsbehörde, die Full Tilt Poker eine Betriebslizenz in Frankreich ausgestellt hat, hat offenbar Bearbeitungsfehler eingeräumt, die denen der Alderney Gambling Control Commission gleichkommen.

Im Jahr 2010, als Frankreich Gesetze erlassen hat, die es französischen Poker Spielern verboten, Online Poker gegen Spieler aus anderen Ländern zu spielen, waren Internet Pokerraum Besitzer, welche weiterhin Dienstleistungen an Pokerspieler aus Frankreich anbieten wollten, dazu gezwungen, eine Lizensierung von ARJEL zu bekommen. ARJEL ist eine unabhängige Verwaltungsbehörde, welche dafür verantwortlich ist, dass Internet Glücksspiel Gesetz zu regulieren. Das neue Gesetz hatte strenge Auflagen, zum einen verlangte es einen Spieler-Pool, welcher von anderen Ländern getrennt wurde und zum anderen gab es ungewöhnlich hohe Gebühren auf Online Poker Webseiten.

Arjel

Full Tilt erhielt eine Lizenz von ARJEL und öffnete seinen vollständig regulierten .fr Pokerraum als Rekop Limited im August 2010. Zu dem Zeitpunkt als die Lizenz von Full Tilt ausgestellt wurde, war der AGCC allerdings schon von einigen Geldsorgen von Full Tilt unterrichtet. Hierbei ging es um die eingezahlten Gelder von US Spielern, die Full Tilt nicht von Konten seiner Drittanbieter Zahlungsmethoden einsammeln konnte, exorbitante Auszahlungen, die an die Aktionäre vergeben wurden und Millionen von Dollar, die von der US Regierung beschlagnahmt wurden, wegen der falschen Unternehmen, die die Zahlungsprozesse verwalteten, was angeblich notwendig gewesen sei, um die eingezahlten Gelder durch die Kontrollen der Banken und Finanzinstitutionen zu schleusen. Nach dem Erhalt der Lizenz von ARJEL, sah sich Full Tilt bereits mit ernsten Geldproblemen konfrontiert.

Man fragt sich nur, wie viel Aufwand die Lizensierungsbeteiligten betreiben, wenn es darum geht, dass sich eine Pokerseite für eine Lizenz bewirbt. Gibt es keine Vorschriften, bei denen die Aufsichtsbehörden die Bücher und die Zahlungsfähigkeit des Lizenznehmers überprüfen? Wäre es nicht klug gewesen, wenn ARJEL die AGCC kontaktiert hätte, um vor der Erteilung der Lizenz, detaillierte Informationen über Full Tilt herauszufinden? Die Pokerspieler in Frankreich wurden abgetrennt, aber anscheinend ihre Gelder nicht. Französische Spieler befinden sich in der gleichen Situation wie US Spieler, mit einer Reihe an unbezahlten Kontoständen.

Die AGCC zwang Full Tilt im Juni schließlich zum schließen. Offenbar forderte ARJEL, anstatt die ernsthaften Fragen zu untersuchen, dass Full Tilt aufstehen und wiedererweckt werden solle. Erst im Juli war es soweit, dass ARJEL dem Beispiel folgte und die FTP Lizenz suspendierte.

Die AGCC wurde stark dafür kritisiert, dass sie die Probleme von Full Tilt über mehrere Jahre hinweg zugelassen hat, ohne so zu agieren, wie man es von einer verantwortlichen Regulierungsbehörde erwarten würde. ARJEL sollte aber ebenso zur Rechenschaft gezogen werden, für die Erteilung einer Lizenz für Full Tilt, zu einer Zeit, in der die Liquidität und die Solvenz der Poker Webseite bereits in ernsthaften Schwierigkeiten steckte.

Noch kein Kommentar vorhanden.

Eigenen Kommentar abgeben

(Wird nicht angezeigt)
Kontrollfeld
Titan Poker

Bwin Poker, einer der besten Pokerräume

Bwin Poker bietet viele spezielle Promotions, die häufig erneuert werden. Ein besonders interessanter Punkt ist auch die Möglichkeit, direkt im Browser zu spielen. Bwin Poker bietet nicht nur downloadbare Clients für Mac und Windows sondern einen Java Client, der das Pokern auch den so oft vernachlässigten Linux Usern ermöglicht.