Full Tilt feuert 180 Mitarbeiter

Jens | Deutschland | Dienstag 25. Oktober 2011, 20:32 | 0 Kommentar

Full Tilt Poker Nachrichten

Eine Full Tilt Poker-Tochtergesellschaft, sesshaft in Dublin, Irland, hat letzte Woche 180 Mitarbeiter entlassen und hat damit die geschlossene Pokerseite noch tiefer in den Abgrund gezogen.

Die Nachrichten, die keineswegs überraschend kamen, hat Pocket Kings, verantwortlich dafür Full Tilt Informationstechnologie, Software, und Kundenbetreuung zu liefern, kündigte laut der Irish Times 36% der etwa 500 Mitarbeiter in Dublin. Das Management hat in September den Mitarbeitern mitgeteilt, dass Kündigungen kommen werden und schlussendlich wurden diese nach 4 Wochen langen Beratungen offiziell bestätigt.

Die Alderney Gambling Control Commission widerrief die Lizenz von Full Tilt Ende September aufgrund von Vorwürfen des Bankbetruges und der Geldwäsche, die im April gegen die ehemals zweitgrößte Pokerseite erhoben wurden. Die US-Staatsanwaltschaft reichte letzten Monat eine angepasst Zivilklage gegen Full Tilt und dessen Vorstand Howard Lederer, Chris Ferguson und Rafael Furst ein. In dieser Klage wird die Gruppe beschuldigt 440 Million US Dollar aus den Geldern der Spieler gebraucht zu haben um seine eigenen Besitzer und das Management zu bezahlen.

Pocket Kinds Ltd und Pocket Kings Consulting Ltd, Tochterunternehmen von Full Tilt, sind bei der Klage im US District Court for the Southern District of New York ebenso als Angeklagte aufgelistet.
Full Tilt hat eine Vielzahl von Sammelklagen von ehemaligen Spielern einkassiert, die Entlastung suchen in Form von zurückgezahlten Geldern, die das Unternehmen ihnen schuldet. In einer Aussage, die zu Beginn des Jahres gemacht wurde, beschuldigte Full Tilt die US-Regierung der Beschlagnahme von etwa 115 Million US Dollar und führte auf, dass ein Diebstahl der Gelder durch einen Dritten Zahlungsprozessor Grund für seine Insolvenz wäre.

Anfang Oktober hat die Group Bernard Tapie bedingt angeboten Full Tilt zu kaufen, woraufhin Spekulationen gemacht wurden, dass es sich vielleicht erneut um eine Lizenz bewirbt und einige Arbeitsplätze in Dublin erhalten blieben. Allerdings wurden diese Verkaufsverhandlungen nicht abgeschlossen.

Im Februar, zwei Monate vor dem Black Friday, war Full Tilt im Höhenflug und teile mit, dass es die Absicht hätte 100 Arbeitsstellen in den Büros von Pocket Kings in Irland zu schaffen. "Es wird erwartet, dass sich dieser Wachstumstrend in starkem Maße in 2011 und auch danach fortsetzen wird", sagte ein Full Tilt-Sprecher damals. So schnell können sich Wachstumsprognosen ändern, wenn Gier und der Mangel an branchenspezifischen Vorschriften zusammenkommen.

Die Mitarbeiter von Pocket Kings, denen in Dublin gekündigt wurde, hatte das Full Tilt-Management Berichten zufolge mitgeteilt, dass die Umstrukturierung aufgrund des Verlustes der Einnahmen ein Grund für die Kündigungen war.

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