Full Tilt Deal abhängig von der Lösung der Probleme mit dem DoJ

Jens | Deutschland | Donnerstag 27. Oktober 2011, 11:26 | 0 Kommentar

Die Verhandlungen zwischen der Bernard Tapie Group (GBT) und Full Tilt Poker sind immer noch nicht abgeschlossen. Die größte Hürde während des Abschlusses ist die beschlagnahmte Geldsumme durch das U.S. Department of Justice (DoJ) und die vielen Geldbußen, die der belagerten Poker Webseite für frühere Missetaten auferlegt wurden.

"Wir arbeiten weiterhin mit Full Tilt Poker zusammen", sagte der GBT Anwalt Behnam Dayanim. "Wir haben eine Vereinbarung unterzeichnet, die uns erlaubt die Dinge zu tun, die wir tun müssen, um sicherzustellen, dass wir zufrieden sind. Wir arbeiten produktiv zusammen mit diesem Unternehmen, aber jede Vereinbarung hängt letztlich von den Beschlüssen des Justizministeriums der USA ab."

Groupe Bernard Tapie

Pokerspieler mit unbezahlten Kontoständen bei Full Tilt, warten gespannt darauf, ob und wann sie ausbezahlt werden. Online Poker Foren diskutieren über die Gerüchte um die Tapie Verantwortlichen, fordern eine Rückzahlung der Gelder von Spielern mit riesigen Geldsummen, welche auf der Pokerwebseite eingefroren sind, und diskutieren über verschiedene Rückzahlungsmöglichkeiten. Diese Möglichkeiten umfassen den Erhalt von Anteilen an der Poker Webseite, die sofortige Auszahlung mit beiliegender Strafe, oder den Erhalt des vollständigen Betrages im Laufe des Jahres.

Dayanim sagte, dass er sich bewusst darüber sei, dass die Poker Industrie hofft, dass der Deal schnell von statten geht, aber Verhandlungen in dieser Größenordnung brauchen ihre Zeit um erfolgreich abgeschlossen werden zu können.

"Es ist ein Prozess", sagte die GBT. "Der Prozess ist noch im Gange und wir hoffen, dass wir bald ein paar gute Neuigkeiten zu berichten haben. Ich bleibe optimistisch, dass wir in der Lage sein werden eine Einigung zu erzielen, mit der die Tapie Group den vorgeschlagenen Plan einhalten kann." Der vorgeschlagene Plan sieht auch vor, Full Tilt Spieler auf der ganzen Welt auszuzahlen. "Tapie hat die Absicht, die Spieler auszubezahlen", fügte Dayanim hinzu.

Die erhobenen Gebühren wegen Betruges und Geldwäsche gegen Full Tilt und die Aussage des US Staatsanwalt Preet Bharara, Full Tilt sei ein "globales Schneeballsystem", wurden während der Anhörung des Kongresses, im Bezug auf die Verbrauchersicherheit in der Spiele-Industrie, am Dienstag ein paar mal erwähnt. Das Full Tilt Debakel scheint so etwas wie eine Parole, für die Regulierung und Legalisierung von Online Poker in den Vereinigten Staaten, zu werden.

Auf die Frage, während der Unterausschuss Anhörung über die Ermittlungen im Bezug auf die Schneeball-System Vorwürfe, sagte der Vorsitzende Alfonse D'Amato von der Poker Players Alliance (PPA), "Der einzige Weg um mit Full Tilt Poker und anderen, die das System umgangen haben und sich so einen Nutzen verschafft haben umzugehen, ist eine hartes, starkes und durchsetzbares Lizensierungsgesetz. Es sollte eine Vereinbarung geben, welche besagt, dass die Einzahlungen der Spieler ausgesondert auf einem separaten Konto aufbewahrt werden dürfen. Hätten wir so eine Vereinbarung gehabt, hätten wir die Spieler vor dem Verlust ihres Geldes bewahren können.

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