5 Dinge, die wir vom AGCC Widerruf gelernt haben

Jens | Deutschland | Montag 3. Oktober 2011, 15:01 | 0 Kommentar

Alderney Gaming Control Commission

Die AGCC Notiz zu dem Beschluss, der die Betriebsgenehmigung von Full Tilt Poker wiederrufen hat, enthielt kaum Überraschungen.

Viele der Gründe für die "permanente" Entziehung der Betriebsgenehmigung von Vantage Limited, Filco Limited und Oxalic Limited wurden bereits genannt - die Unternehmen sind aufgrund von (angeblichen) massiven Betruges pleite gegangen und Full Tilt Poker hat seine Spieler und die AGCC die ganze Zeit belogen.

Wie auch immer, einige Aspekte der Full Tilt Poker Saga haben uns ein oder zwei Dinge über das Online Poker und das Leben im Allgemeinen gelernt.

  1. Die AGCC ließ die Spieler Bankrott gehen
    Als Behörde eines Unternehmens, das angeblich mehrere Hunderte Millionen Dollar an Spielergeldern besaß, war es der AGCC bis jetzt "nicht bewusst", dass das US Department of Justice über den Zeitraum von vier Jahren, seit 2007, bereits 331.000.000 Dollar beschlagnahmt hatte. Full Tilt Poker hatte diese beschlagnahmten Gelder als liquide Mittel angegeben, um Spieler innerhalb 24 Stunden auszahlen zu können. Mit engeren (ausreichenden) Kontrollen hätte die AGCC die aktuelle Situation, also durch ein Eingreifen vor vielen Jahren, verhindern können.
  2. Die Full Tilt Poker Direktoren beschuldigten Jeden außer sich selbst
    Erklärungen die von Vertretern des Unternehmens ausgegeben wurden, enthielten entweder keine Nachricht oder sie machten eine andere Person für ihre Fehler verantwortlich. Hätte das DoJ über den Zeitraum von vier Jahren nicht die Summe von 331 Millionen Dollar beschlagnahmt, wer würde dann sagen, dass das Geld jetzt zum Auszahlen bereit stehen würde - bedenkt man den extravaganten Lebensstil der Direktoren von Full Tilt Poker.
  3. Das Ave Maria funktioniert nur bei den Gerechten
    Full Tilt Pokers gesetzlicher Vertreter, Jeff Ifrah, hielt vor den ehemaligen Full Tilt Spielern ein Plädoyer, so dass diese die AGCC mit Mails, mit der Bitte der Verlängerung der Aussetzung der Lizenz, überfluten. Der Anwalt bezeichnete den Aufruf an die Masse als "Ave Maria" Aufruf - und behauptete, sollte die Lizenz entzogen werden, wäre dies das Ende für jede mögliche Investor Übernahme. Auch wenn seine Gebete nicht erhört wurden, bleibt die Tür für mögliche (angebliche) Investoren offen, um die Transaktionen abzuschließen und die Spieler auszubezahlen.
  4. Full Tilt Poker verpflichtet sich weiterhin zu anderen Erklärungen
    Eine Sache, die wir über Full Tilt Poker gelernt haben, ist die, dass sie, wenn sie ein Pokerspieler wären, eine Menge Geld von ihnen gewinnen würden (dieses aber nie ausbezahlt bekämen). Ihre "Geschichten" sind so vorhersehbar, das selbst ein blindes Huhn bei ihnen eine profitable Runde Rush Poker spielen könnte. Die einzigen "News", die die gestrige Erklärung von Full Tilt Poker beinhaltete, waren jene, dass das Urteil der AGCC die Verhandlungen mit potenziellen geheimen Investoren schädige. Etwas was letzte Woche bereits vorausgesagt worden war, als Jeff Ifrah (oben), auf den Knien flehend, betete, dass seine Rechnungen bezahlt werden.
  5. Die Full Tilt Poker Saga enthält mehr "Krach" als "News"
    Die "News" der letzten zwei Wochen sind eigentlich jene, dass die AGCC die Betriebsgenehmigung von Full Tilt Poker widerrufen hat und das Full Tilt Poker noch in laufenden Verhandlungen mit dem Investor (der Investor wird sich nächste Woche mit Vertretern des Justizministeriums treffen) ist. Die Neuigkeiten die über die "News" bei der BBC, dem Wall Street Journal, Christian Science Monitor (!) und sogar bei der Pakistan Daily Times, geschrieben wurden, brauchten mehr Platz als die Story über den FC Fulham, wodurch das wirkliche Ausmaß der aktuellen Reichweite der Berichterstattung deutlich wird.

Wir möchten uns bei unseren Partner PokerNewsReport.com bedanken, dass eruns diesen Artikel ermöglicht hat.

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