Full Tilt Poker erreicht eine neue Sammelklage

Jens | Deutschland | Samstag 22. Oktober 2011, 13:01 | 0 Kommentar

Full Tilt Poker wurde von einer neuen Sammelklage erreicht - und dieses Mal werden sich die Anwälte nicht mit Freude und Gier die Hände reiben!

Forbes hat berichtet, dass Lary Kennedy und Greg Omotoy eine Beschwerde eingereicht haben, gegen die angeschlagene Online Poker Webseite. Sie fordern 900.000.000 Dollar Schadensersatz und ernennen (zusätzlich zu den üblichen Verdächtigen) Cozen O'Connor zu einem Angeklagten.

Die Anwaltskanzlei erhebt Gebühren für illegale Operationen

Full Tilt Poker Nachrichten

Die Klage, die am vergangenen Freitag im U.S. District Court des Central District von Kalifornien eingereicht wurde, behauptet dass die Anwaltskanzlei mehr als 2.000.000 Dollar Honorare kassiert habe, für das manipulieren eines Geldwäsche Systems, welches Full Tilt Poker den Betrieb auch nach dem Schwarzen Montag ermöglicht haben soll. Auch behauptet sie, dass Cozen O'Connor davon gewusst habe, oder Gründe dafür gehabt habe, davon zu wissen, dass die Honorare aus illegalen Geschäften stammen und, dass jene Honorare nun an die Kläger zurückgezahlt werden sollen.

Ungefähr 200.000 Kläger

Obwohl die Sammelklage Kennedy und Omotoy als Hauptkläger benennt, erlaubt diese Aktion den 200.000 ehemaligen Full Tilt Poker Spielern ihre Namen zu der Sammelklage hinzuzufügen und somit die Verfolgung der Schadensersatzforderung zu unterstützen. Full Tilt Poker wird vorgeworfen, dass "sie keine finanziellen Reserven für Spieler schaften, sondern das Geld lieber für Betriebskosten, Vertriebskosten, Gebühren und Verluste, welche aus der Geldwäsche .... und den massiven Ausschüttungen an die einzelnen Ankläger entstanden sind, verwendet." Die Klage ernennt auch Chris Fergusons Anwalt, Ian Imrich, zu den Angeklagten.

Eine schlechte Woche im Leben von Laurent Tapie wird immer schlimmer

Laurent Tapie
Laurent Tapie

Diese neue Sammelklage kommt noch hinzu, zu den Leiden des potentiellen Investors Laurent Tapie, in einer Woche, in der er heftig kritisiert wurde, weil er versuchte jedermann, bis auf sich selbst, dazu zu bringen, Geld in Full Tilt Poker zu investieren. Es wurde ebenso aufgedeckt, dass die Alderney Gambling Control Comission dem U.S. Department of Justice, den Geldbetrag ungenau berichtet hat. Ebenso erzählte ein derzeitiger Mitarbeiter von Full Tilt Poker in einem schwedischen Pokerforum, dass zwei Drittel der Angestellten das Unternehmen verlassen hatten, bevor sie arbeitslos wurden, während die Moral unter den anderen immer am Tiefpunkt war. (Der Angestellte erzählte auch, dass der Mitarbeiter Chris Ferguson die meiste Zeit auf der Couch im Büro von Ray Bitar in Dublin gefunden werden konnte.)

Präzedenzfälle versprechen eine erfolgreiche Klage

Präzedenzfälle gibt es in den USA für die Verfolgung von Schadensersatz von denjenigen, die von einer rechtswidrigen Machenschaft profitiert haben. Dies beinhaltet nicht nur diejenigen, die für "Erpressung, unverschämte Geldwäsche und anderes" verantwortlich sind. Der Anwalt, der Kennedy und Omotoy vertritt, zitiert eine Entscheidung des U.S. Court of Appeals im Jahr 2010, in dem Fall von FTC gegen das Network Service Depot. Er nennt diesen Fall als Präzedenzfall für eine Inanspruchnahme von Geld von Dritten, und viele der Investoren, die aus Bernie Madoffs Geldwäsche Systems Gewinn erzielen konnten, mussten ihre Gewinne ebenso an diejenigen, die betrogen worden waren, zurückzahlen. Je mehr Quellen gefunden werden können, die von den illegalen Operationen von Full Tilt Poker profitiert haben, desto mehr Chancen gibt es für die Spieler, ihr Geld zurück zu bekommen.

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